Glaukombehandlung

Bei der Erkrankung des grünen Stars – oder auch genannt – kommt es mit der Zeit zu einem Absterben der Nervenzellen des Sehnervs und damit zu einem Ausfall des Gesichtsfeld. Ein wichtiger prognostischer und therapeutischer Faktor bei der Erkrankung ist der Augeninnendruck,  dieser kann über Augentropfen gesenkt werden. Weitere Therapieoptionen stellt die Laserbehandlung der Augenwasser ableitenden Augenstrukturen dar (Selektive Lasertrabekuloplastik).

Sollten die konservativen Behandlungsmethoden nicht ausreichen, besteht die Möglichkeit operativ den Augendruck zu senken. Seit neuestem stehen hier auch minimal invasive Operationsmethoden zur Verfügung über welche der Augendruck gesenkt werden kann.

Selektive Lasertrabekuloplastik (SLT)

iStent inject - Größenverhältnis zu Ein Cent-Münze
Selektive Lasertrabekuloplastik

Die SLT ist eine Laserbehandlung des trabekulären Maschenwerks. In diesem Augenbereich wird der Augeninnendruck durch Abfluss in das Venensystem reguliert. Bei der SLT werden gezielt pigmentierte Zellen des Trabekelmaschenwerks behandelt. Hierdurch kommt es zu „Aufräumprozessen“ und als Folge zur einer Verbesserung des Augeninnendrucks. Im Vergleich zu früheren Lasertechniken (ALT) entsteht durch die gezielte und sanfte Laserbehandlung keine Narbenbildung, Die SLT stellt daher eine sichere und effiziente Behandlungsalternative/-ergänzung zur reinen Tropfenbehandlung dar.

 

Die Behandlungskosten werden vollständig auch von den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen übernommen.

Die Laserbehandlung findet typischerweise in Rahmen zweier Behandlungsterminen pro Auge statt und lässt sich nach Abklingen der Wirkung wiederholen.

iStent inject (Glaucos)

iStent inject - Größenverhältnis zu Ein Cent-Münze (Foto von George G Milford)
iStent inject – Größenverhältnis zu Ein Cent-Münze

Ich freue mich auch als zertifizierter Anwender des iStent inject der Firma Glaucos den betroffenen Patienten eine minimal invasive und damit schonende Therapieoption bei der Glaukomerkrankung anbieten zu können.

Das Einsetzen der drucksenkenden Implantate eignet sich hervorragend als Ergänzung zu einer Katarakt Operation, kann jedoch auch als einzelner Eingriff durchgeführt werden.

Die Kosten der Implantate werden von den meisten gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen übernommen. Es empfiehlt sich jedoch vorab eine Kostenübernahme bei der Krankenversicherung einzuholen.

 

Gerne beraten wir Sie ausführlich über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei dieser Erkrankung im Rahmen unserer Sprechstunden. Hier können Sie Ihren Termin vereinbaren!